Hart ist der Weg eines Samurai
Hauerha, der Weg des Samurai ist dann und wann doch echt nicht gerade der einfachste.
Heute beispielsweise begann ich mein geliebtes Jiu-Jitsu training wieder unter fiesen Rückenschmerzen. Wie für einige andere, ist es auch für mich selbst ein Mysterium, daß ich bei diesem Sport auch mit großen Schmerzen 3 Mal in der Woche auf die Matte kann, dort dann immer meine 1 1/2 Stunden fleißig trainiere um danach nahezu ohne Schmerzen wieder nach Hause zu kommen.
Es ist verrückt und eigentlich unerklärlich, warum gerade diese doch teils sehr heftigen Bewegungen mir oftmals eine Linderung bescheren.
Allein das Anschauen unserer Fallschule reicht manchen Leuten schon um staunend mit offenem Mud dazusitzen und wenn wir einige Selbstfallwürfe durchziehen, dann kracht´s auf der Tatami (Matte) doch manchmal gar richtig heftig. Komisch also, daß es meinem Krachenden Gebälk also nicht nur nicht schadet, sondern richtig gut tut.
Hmmmmm… warum ich also Anfangs sagte, daß der Weg des Samurais manchmal nicht gerade der einfachste ist wollt Ihr wissen?
Ganz einfach – versucht doch Mal Euch vorzustellen wie schwer es oft ist, den Hintern aus der Couch und auf die Tatami zu schleifen, wenn Euch der eigene Rücken gerade so richtig hübsch malträtiert.
1001 andere Sache würde jedem da sicher zuerst einfallen um sich Linderung zu verschaffen, aber sicher kein Kampfsporttraining oder?
Heute war´s für mich jedenfalls wieder ein guter Trainingstag und ich kann gleich wieder hübsch schmerzfrei und saumüde in die Koje wanken.
Ein herrliches Gefühl !






